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Donnerstag 12.Oktober
09:00–10:30
LWI Versuchshalle (Beethovenstraße 51a); Shuttle Service
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Additive Fertigung im Bauwesen

Innovative Bautechnologien für die Städte der Zukunft

Der 3D-Druck und die Digitalisierung im Bauwesen revolutionieren zukünftige Bautechnologien für die Städte der Zukunft. Das Digital Building Fabrication Laboratory (DBFL), der großformatige 3D-Drucker an der TU Braunschweig, ermöglicht die Erforschung dieser innovativen Technologie. Welche Chancen und Herausforderungen bietet der 3D-Druck für das Bauwesen? Harald Kloft und Norman Hack bieten Einblicke in die Forschung zur additiven Fertigung. 

Collaborative Demonstrator Injection 3D Concrete Printing Bridge: Stabwerkbrücke, die Betonmatrix wird formstabil in ein Fluid hineingedrückt, wodurch besonders filigrane Betonstrukturen entstehen. Foto: AMC, 2022

Formgebungen optimieren, Material effizienter einsetzen und damit CO2-Emissionen reduzieren: Die Zukunft des Bauens ist digital gedruckt! Der Sonderforschungsbereich Transregio 277 „Additive Manufacturing in Construction“ (AMC) an der TU Braunschweig und der TU München will die Digitalisierung des Bauwesens maßgeblich mitgestalten. Materialien, Prozesse und Design werden durch den Einsatz innovativer 3D-Druckverfahren völlig neu gedacht. Dabei stehen für die Forschenden ressourcen- und energieeffizientes sowie nachhaltiges Bauen im Fokus. Die an beiden Universitäten vorhandene exzellente Forschungsinfrastruktur und die sich ergänzenden Expertisen zur Additiven Fertigung im Bauwesen bilden die Grundlage für den Forschungsverbund.

Wir laden die Teilnehmer*innen herzlich ein zu einer Exkursion zum DBFL, bei denen Sie die Additive Fertigung im Bauwesen und die Bautechnologien für die Städte der Zukunft kennenlernen können. Hier erfahren sie, wie diese innovative Technologie das Bauwesen revolutioniert und neue Formfreiheiten eröffnet. Dabei wird verdeutlicht, wie Material, Prozess und Form als Einheit betrachtet werden und somit neue Gestaltungsmöglichkeiten für zukünftige Bauprojekte eröffnet.

Prof. Dr. Harald Kloft und Prof. Dr. Norman Hack, renommierte Experten auf dem Gebiet der Additiven Fertigung im Bauwesen und Sprecher und Projektleiter im Sonderforschungsbereich AMC, werden in einem Vortrag fundierte Einblicke in die Chancen und Herausforderungen dieser aufstrebenden Technologie bieten. Die Teilnehmer*innen erfahren, warum die digitale Baufabrikation einen Paradigmenwechsel darstellt und wie innovative Lösungen für die Städte der Zukunft entwickelt werden können.

Im Rahmen der Exkursion werden die Teilprojekte des Sonderforschungsbereichs AMC vorgestellt und einzigartige Exponate und großformatige Demonstratoren gezeigt. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, die vielfältigen Anwendungen der Additiven Fertigung im Bauwesen hautnah durch eine Live-Vorführung des 3D-Druckers zu erleben.

Für weitere Informationen über den Sonderforschungsbereich besuchen Sie gerne die Website des AMC. Dort finden Sie detaillierte Informationen über das Forschungsvorhaben, Teilprojekte und die Exponate, die während des Programms präsentiert werden.

Seien Sie dabei und lassen Sie sich von der Zukunft des Bauwesens begeistern!

Collaborative Demonstrator Shelltonic mit Augmented Reality beim DBFL. Credits: AMC / Janna Vollrath, 2022

Für den Besuch der Session mit dem kabellose Elektrobus EMIL – ein Kooperationsprojekt unter Beteiligung der TU Braunschweig – ein Shuttle-Service angeboten. 
Abfahrt vom Veranstaltungsort zur Beethovenstrasse : 8:30 Uhr
Rückfahrt von Beethovenstraße zurück: 10:45 Uhr

Zielgruppe
Alle Interessierte, besonders Studieninteressierte und Personen am Beginn des Studiums
Format
Impulsvortrag, Überblick, Exponate und Live-Vorführung eines Forschungsgroßgerätes (3D-Betondruck)
Leitung
Prof. Dr. Harald Kloft, Prof. Dr. Norman Hack
Kontakt
TRR277@tu-braunschweig.de
Adresse:
Beethovenstraße 51a, 38106 Braunschweig

Prof. Dr. Harald Kloft

Prof. Dr. Norman Hack

Das DBFL

Links ist das Portal 1 mit dem riesigen Sägeblatt zu sehen und rechts der Sechsachs-Roboterarm. Credits: ITE/TU Braunschweig, 2023

Das Digital Building Fabrication Laboratory (DBFL) des Instituts für Tragwerksentwurf (ITE) der Technischen Universität Braunschweig ist ein echtes Großgerät. Es schlicht 3D-Betondrucker zu nennen, greift zu kurz. Für Dr. Jeldrik Mainka vom ITE ist es das „größte Schweizer Taschenmesser“, das er kennt.

Betondruck

Drucken von Spritzbeton. Der Roboterarm des DBFL ist mit einer Kamera und Lasermesseinheit ausgestattet, um Unebenheiten beim Spritzen auszugleichen. Credits: ITE / TU Braunschweig, 2023

In Aktion

Collaborative Demonstrator Knitcrete Bridge. Der Produktionsprozess in Kürze: 3D-gestrickte Schalung, robotergestützte Faserwickeltechnik, 3D-Druck von Spritzbeton und Fräsen von grünem Beton. Credits: AMC, 2023

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Das DBFL

Links ist das Portal 1 mit dem riesigen Sägeblatt zu sehen und rechts der Sechsachs-Roboterarm. Credits: ITE/TU Braunschweig, 2023

Das Digital Building Fabrication Laboratory (DBFL) des Instituts für Tragwerksentwurf (ITE) der Technischen Universität Braunschweig ist ein echtes Großgerät. Es schlicht 3D-Betondrucker zu nennen, greift zu kurz. Für Dr. Jeldrik Mainka vom ITE ist es das „größte Schweizer Taschenmesser“, das er kennt.

Betondruck

Drucken von Spritzbeton. Der Roboterarm des DBFL ist mit einer Kamera und Lasermesseinheit ausgestattet, um Unebenheiten beim Spritzen auszugleichen. Credits: ITE / TU Braunschweig, 2023

In Aktion

Collaborative Demonstrator Knitcrete Bridge. Der Produktionsprozess in Kürze: 3D-gestrickte Schalung, robotergestützte Faserwickeltechnik, 3D-Druck von Spritzbeton und Fräsen von grünem Beton. Credits: AMC, 2023
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